Die Knochenmühle in Fretter ist ein Zeugnis historischer Technik und industrieller Vergangenheit. Ihr seltenes, gusseisernes Stampfwerk prägt die Anlage.
Die um 1900 errichtete Knochenmühle in Fretter ist ein technisches Kulturdenkmal in einem kleinen Fachwerkgebäude. Ihr oberschlächtiges Wasserrad treibt über eine Zahnradübersetzung ein gusseisernes Stampfwerk an. Ursprünglich als frühe „kalifornische Poche“ für die Erz- und Schlackenaufbereitung genutzt, diente die Anlage später der Herstellung von Knochenmehl zur Felddüngung. Im Winter wurden hier 30 bis 40 Zentner getrocknete Knochen verarbeitet. Nach der Stilllegung 1945 wurde die Mühle restauriert und wieder betriebsfähig instand gesetzt.
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